Friedhof Börtlingen

Friedhof Börtlingen

Der Friedhof war bis 1831 - wie üblich bei der Kirche - im Kirchhof. Als der Platz dort mit der wachsenden Gemeinde zu klein wurde, hat sich die Evangelische Kirchengemeinde Börtlingen-Birenbach dazu entschlossen, 1832 einen neuen Friedhof "außerhalb des Ortes" am nördlichen Ortsrand anzulegen.

Dieser sollte jedoch erstaunlicherweise 1837 wieder aufgegeben werden. Das königliche Oberamt Göppingen hatte festgestellt, dass der Friedhof zu wenig angenommen werde und deshalb eventuell zu "einer Baumschule" umgewidmet werden könnte. Dies änderte sich jedoch rasch und der Friedhof wurde von der Bürgerschaft akzeptiert.

Die evangelische Kirchengemeinde Börtlingen-Birenbach blieb bis 1966 Eigentümer des Friedhofs. Auf Bitte des Kirchengemeinderats wurde er dann von der bürgerlichen Gemeinde übernommen.

1967 wurde in einer Gemeinschaftsleistung der Börtlinger Bürgerschaft das "Leichenhaus" gebaut. Nachdem der Wunsch auf einen Wetterschutz über Jahre hinweg gewachsen war, hat die Gemeinde 2010 das jetzige Wetterschutzdach erstellt. Das Leichenhaus wurde in seinen Umfassungsmauern bewahrt und in würdiger Form in die neue Architektur eingebunden.

Im Mai 2016 wurde das neue Urnen-Gemeinschaftsgrabfeld eingeweiht.