Johanneskirche

Johanneskirche

Innenschiff

Südwestansicht

Die früheste Erwähnung der Börtlinger Kirchengemeinde war am 27. Juli 1202, als in "Bertnang", wie der Ort damals noch hieß, eine Kirche zu Ehren Johannes des Täufers geweiht wurde.

Die Börtlinger Johanneskirche stammt ursprünglich aus der Spätgotik um 1500. Das Kirchenschiff, das seine heutige Form 1896 erhielt, wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts barockisiert.

Die letzte Außenrenovierung der Kirche fand 1991 statt, die Innenrenovierung erfolge im Jahre 2000. Das bedeutendste Kunstwerk ist der Ölberg, der in einem Häuschen von 1722 in der Süd-Ost-Ecke des Kirchhofes steht. Er wurde in der Adelberger Klosterwerkstatt um 1510 von einem unbekannten Meister geschaffen und zeigt die Verratsszene Jesu im Garten Gethsemane.

Im Inneren der Kirche befinden sich ein wertvolles handgeschnitztes Marienbild (Pieta), eine Schüssel mit dem Haupt des Kirchenpatrons Johannes des Täufers und ein Posaunenengel, der über der Kanzel die Auferstehung verkündet. Die Chorfenster mit Motiven aus dem Leben Johannes des Täufers malte 1956 der Stuttgarter Künstler Adolf Saile.