Der Ölberg

Ölberg - Häuschen mit der Szene im Garten Gethsemane in Stein gehauen

Ölberg im Kirchhof

Gebetsszene in Stein gehauen am Abend vor der Verhaftung

Gebetsszene im Garten Gethsemane

 

Das bedeutendste Börtlinger Kunstwerk ist "der Ölberg", der in einem Häuschen von 1722 in der Süd-Ostecke des Kirchhofes steht. Er wurde in der Adelberger Klosterwerkstatt um 1510 von einem unbekannten Meister geschaffen.

Zu sehen ist die Szene am Vorabend des Todes von Jesus Christus, als er mit Johannes, Jakobus und Petrus im Garten Gethsemane ist. Im Hintergrund drängen als deutsche Landsknechte gekleidete Soldaten und Judas, der einen Geldsack trägt, herein.

Der dargestellte Kelch vor Jesus ist zum Symbol für alles menschliche Leiden geworden und erinnert an die Bitte Jesu im Garten Getsemane: "Lass diesen bitteren Kelch an mir vorübergehen!" (Matthäus 26,36ff)

Zu beachen ist im Ölberghäuschen noch der Tonfliesenboden, der aus dem 16. oder 17. Jahrhundert stammt sowie die Fragmente einer Wandbemalung aus dem 18. Jahrhundert.